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Eigener Server: Überblick ​

WuselWall ist kein Online-Dienst. Jede Familie hat ihren eigenen Server, und die App spricht nur mit diesem. Dort liegen eure Termine, Aufgaben und Listen. Wir sehen sie nie, und wir betreiben keinen Server für andere Familien.

Diese Seiten sind für die Person, die den Server einrichtet. Programmieren musst du nicht. Für den Weg über Supabase reicht ein Browser. Für einen Server zu Hause solltest du dich mit SSH und Docker etwas auskennen.

Stand Oktober 2026

  • Geht: einen Server bei Supabase oder zu Hause einrichten. Die App fragt beim ersten Start, mit welchem Server sie sich verbinden soll, und kann auch ohne Server eine Beispielfamilie zeigen.
  • Noch nicht: WuselWall steht noch nicht öffentlich im App Store und bei Google Play. Bis dahin benutzt ihr die Web-App im Browser, am Handy auch als Symbol auf dem Home-Bildschirm.
  • Funktioniert: Einladungslinks. Noch nicht: Push-Benachrichtigungen.

Ein Server, eine Familie ​

Ein WuselWall-Server gehört genau einem Haushalt. Wenn die erste Familie angelegt ist, kann niemand eine zweite anlegen. Wollen Freunde auch WuselWall, richten sie einen eigenen Server ein. Bei Supabase ist das einfach ein zweites Projekt.

Zwei Wege ​

Bei SupabaseZu Hause
Was ihr brauchtEin Konto bei Supabase und eines bei GitHub, sonst nichtsEinen Rechner, der dauernd läuft (NAS, Mini-PC, gemieteter Server) mit Docker, und eine eigene Domain
EinrichtenIm Browser, etwa 20 MinutenEin Befehl auf dem Server, dazu Domain und Router einrichten
Wo die Daten liegenBei Supabase Inc. (USA) in einem Rechenzentrum eurer Wahl, z. B. Frankfurt oder ZürichAuf eurem eigenen Gerät
KostenGratis zum Ausprobieren, für den Alltag etwa 25 US-Dollar im MonatStrom und Domain, etwa 1–2 € im Monat
Updates und BackupsSupabase pflegt den Server, und ab dem Pro-Abo macht es tägliche Backups. Neue WuselWall-Versionen spielst du mit einem Klick einDu selbst, mit je einem Befehl

Unser Rat: Wer schon ein NAS oder einen Heimserver mit Docker betreibt, nimmt den Server zu Hause. Alle anderen fangen mit Supabase an. Ein Umzug später ist möglich (Backup zurückspielen).

Was ihr braucht und was nicht ​

So wenig wie möglich ist Pflicht. Alles in der zweiten Tabelle könnt ihr weglassen oder später nachrüsten.

Pflicht ​

WasWozu
Ein Supabase-Server: ein Projekt bei Supabase oder der Docker-Stack zu HauseDatenbank, Anmeldung, Live-Aktualisierung und die Server-Funktionen von WuselWall
E-Mail-Versand (SMTP)Wer sich neu anmeldet, bekommt einen Code per Mail. Ohne SMTP kommt dieser Code nie an, und niemand kann eine Familie anlegen oder beitreten (Extras). Ein Server ganz ohne Mail-Versand kommt später
HTTPSDie Apps sprechen nur verschlüsselt mit dem Server. Supabase hat es schon, zu Hause holt es der mitgelieferte Webserver Caddy automatisch
Regelmäßige AufträgeSie legen jede Nacht die Aufgaben der nächsten 14 Tage an und schließen den Vortag ab, holen einmal pro Woche die Feiertage und stündlich die Kalender von außen. Sie laufen in der Datenbank selbst, die Installation richtet sie ein
Ein BackupDie Datenbank ist das Einzige, was sich nicht neu aufbauen lässt

Optional ​

WasOhne das
Die Web-AppNur nötig, solange die Apps nicht in den Stores sind, oder für den Laptop. Zu Hause liefert der Server sie mit, bei Supabase veröffentlicht sie GitHub für euch
Feiertage und SchulferienDer Server holt sie einmal pro Woche bei OpenHolidays und schickt dabei nur Ländercodes. Ohne Internetzugang des Servers fehlen sie auf der Wochentafel (Extras)
Kalender von außenAbonniert ihr Kalender von Vereinen oder der Gemeinde, holt der Server sie stündlich von den Adressen, die ihr eingetragen habt. Ohne Abos ruft er nichts ab
Geteilter Familienkalender in Outlook, Google und iPhoneFunktioniert nur, wenn der Server aus dem Internet erreichbar ist
PasskeysGibt es auf selbst betriebenen Servern nicht. Alle melden sich mit Passwort an, gern mit Zwei-Faktor-Code
Backup außer Haus, ÜberwachungSiehe Extras

WuselWall braucht keine Konten bei Google, Apple, Firebase oder einem Analysedienst und kein Captcha.

Wie es danach weitergeht ​

Wenn der Server läuft, öffnest du die App und gibst die Adresse des Servers ein. Bei Supabase reicht die Projekt-ID. Mit dem Einrichtungs-Token gründest du dann die Familie (Neue Familie anlegen). Danach verbindest du die anderen Geräte: Der QR-Code unter Einstellungen → Gerät hinzufügen enthält den Server gleich mit (Anmelden und verbinden).